Ratgeber · Kosten
Was eine Website wirklich kostet.
Auf die Frage „was kostet eine Website“ gibt es keine ehrliche Zahl ohne Rückfrage. Es gibt aber ehrliche Spannen — und Gründe, warum sie so weit auseinandergehen.
Die Spannen am deutschen Markt
Zur Einordnung, was hierzulande 2026 üblich aufgerufen wird. Die Zahlen stammen aus öffentlich einsehbaren Preisratgebern deutscher Agenturen und Freelancer, nicht von uns:
| Umfang | Übliche Spanne |
|---|---|
| One-Pager / Landingpage | 1.000 – 2.500 € |
| Kleine Website, etwa fünf Seiten | 2.500 – 5.000 € |
| Unternehmenswebsite, zehn Seiten und mehr | 5.000 – 12.000 € |
| Einfacher Onlineshop | 8.000 – 15.000 € |
| Stundensatz Freelancer | 60 – 120 € |
| Stundensatz Agentur | 100 – 250 € |
Quellen: Preisratgeber von kopfundstift.de und plattenbrand.de, Stand 2026.
Was den Preis tatsächlich treibt
Nicht die Anzahl der Seiten. Sondern:
- Wer die Texte schreibt. Der mit Abstand häufigste Grund, warum Projekte sich ziehen. Wenn Sie die Inhalte liefern, wird es günstiger und schneller. Wenn wir sie mit Ihnen erarbeiten, kostet das Zeit — aber die Seite wird meistens besser.
- Wie individuell das Design ist. Eine fertige Vorlage anpassen ist ein Bruchteil dessen, was ein eigenes Design kostet.
- Funktionen jenseits von Text und Bild. Buchung, Login, Zahlung, Anbindung an ein anderes System. Jede davon ist ein eigenes kleines Projekt.
- Wie viele Korrekturschleifen vereinbart sind. Unbegrenzte Runden klingen großzügig und sind der Hauptgrund, warum günstige Angebote am Ende teuer werden.
- Wer sie danach pflegt. Eine Website ist kein Möbelstück. Sicherheitsupdates, Inhalte, Erreichbarkeit — das läuft weiter.
Die laufenden Kosten, die gern vergessen werden
| Posten | Größenordnung |
|---|---|
| Domain (.de oder .com) | 10 – 20 € pro Jahr |
| Hosting | 25 – 300 € pro Jahr |
| Geschäftliche E-Mail-Adresse | ab etwa 15 € pro Jahr und Postfach |
| Wartung und Updates | 20 – 150 € pro Monat, je nach System |
Ein Hinweis, der Geld spart: Einführungspreise bei Domain- und Hosting-Anbietern gelten fast immer nur für das erste Jahr. Prüfen Sie vor dem Kauf den Verlängerungspreis — der Unterschied ist regelmäßig das Zehnfache.
Wann günstig völlig in Ordnung ist
Wenn Sie eine ehrliche, schnelle Seite brauchen, die sagt, wer Sie sind, was Sie anbieten und wie man Sie erreicht — dann brauchen Sie kein fünfstelliges Projekt. Sehr viele kleine Betriebe sind mit einer sauber gebauten Seite und einer guten Telefonnummer besser bedient als mit einem System, das sie nicht bedienen können.
Teuer wird es berechtigt, wenn die Website arbeitet: wenn sie verkauft, Termine annimmt, Prozesse abbildet. Dann ist sie Software und wird wie Software kalkuliert.
Wie wir das handhaben
Das Erstgespräch kostet nichts. Danach bekommen Sie einen Festpreis mit einer festen Zahl an Korrekturschleifen, bevor irgendjemand anfängt. Keine Abrechnung nach Stunden, keine Nachforderung, weil etwas „doch aufwändiger“ war. Wenn Ihr Vorhaben größer ist, als es sich anhört, sagen wir das im Erstgespräch — nicht in der Schlussrechnung.